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	<title>Schreckgespenster &#187; für die Kleinen</title>
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	<description>Wortakrobatik und Social Media Marketing</description>
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		<title>Medienkommentar Bildungsgutscheine</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Bald Deine Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise reagiere ich nicht auf einzelne Artikel, welche in Onlineausgaben etablierter Medien veröffentlicht werden. Ich bin auch kein &#8220;Bald Deine Meinung&#8221;- Leser. Da ich in den letzten Tagen jedoch viel recherchieren musste, bin ich auch auf das einschlägige Portal gekommen. Überschrift: Warum holt ihr keine Bildungs-Gutscheine für eure Kinder? Nach Agaben der Bild-Zeitung soll es in Berlin 200.000 &#8220;arme Kinder&#8221; geben, die einen Anspruch auf das Bildungspaket der akuten Regierung haben. Jedoch soll nur ein Drittel der Eltern, dass Bildungspaket für ihre Kinder bisher beantragt haben. So heißt es in dem Artikel: &#8220;Die Hartz-IV-Familien haben keinen Bock auf die Bildungs-Gutscheine.&#8221; Kann man eine solche Meinung journalistisch überhaupt vertreten? Ferner wissen die Hartz IV-Eltern wohl nichts vom Bildungspaket, was auch die schlechte Informationspolitik zurück zu führen ist. So,so! Schon seit einiger Zeit wird in den Medien über das missratende Bildungspaket diskutiert. Das vernichtende Urteil stand jedoch schon lange vor der Einführung fest: zu kompliziert, zu Weltfremd und dazu noch zu bürokratisch. Doch hier soll wieder einmal mit unverschämter Propaganda gezeigt werden, dass Hartz IV Empfänger dumm und noch dazu keinen Bock haben, ihren Kinder etwas Gutes zu tun. Politiker fordern mehr Leistungsdruck für das Schmarotzertum, keine Leistung ohne Gegenleistung. Außerdem fordern Politiker, dass Eltern mit Sanktionen rechnen müssen, falls die Bildungspakete nicht in Anspruch genommen werden. Allerdings gab es bereits Fälle, wo den Eltern nach rückwirkenden Anträgen dementsprechende Sanktionen angedroht würden, wenn sie die Ausgaben für vorangegangene Aufwendungen nicht schnell genug vorlegen können. Man vergisst zu schnell, dass Nachweise für rückwirkende ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise reagiere ich nicht auf einzelne Artikel, welche in Onlineausgaben etablierter Medien veröffentlicht werden. Ich bin auch kein &#8220;Bald Deine Meinung&#8221;- Leser. Da ich in den letzten Tagen jedoch viel recherchieren musste, bin ich auch auf das einschlägige Portal gekommen. </p>
<p>Überschrift: <strong>Warum holt ihr keine Bildungs-Gutscheine für eure Kinder?</strong></p>
<p>Nach Agaben der Bild-Zeitung soll es in Berlin 200.000 &#8220;arme Kinder&#8221; geben, die einen Anspruch auf das Bildungspaket der akuten Regierung haben. Jedoch soll nur ein Drittel der Eltern, dass Bildungspaket für ihre Kinder bisher beantragt haben. So heißt es in dem Artikel: </p>
<p>&#8220;<strong>Die Hartz-IV-Familien haben keinen Bock auf die Bildungs-Gutscheine.</strong>&#8221; </p>
<p>Kann man eine solche Meinung journalistisch überhaupt vertreten? Ferner wissen die Hartz IV-Eltern wohl nichts vom Bildungspaket, was auch die schlechte Informationspolitik zurück zu führen ist. So,so! Schon seit einiger Zeit wird in den Medien über das missratende Bildungspaket diskutiert. Das vernichtende Urteil stand jedoch schon lange vor der Einführung fest: zu kompliziert, zu Weltfremd und dazu noch zu bürokratisch. </p>
<p>Doch hier soll wieder einmal mit unverschämter Propaganda gezeigt werden, dass Hartz IV Empfänger dumm und noch dazu keinen Bock haben, ihren Kinder etwas Gutes zu tun. Politiker fordern mehr Leistungsdruck für das Schmarotzertum, keine Leistung ohne Gegenleistung. Außerdem fordern Politiker, dass Eltern mit Sanktionen rechnen müssen, falls die Bildungspakete nicht in Anspruch genommen werden. Allerdings gab es bereits Fälle, wo den Eltern nach rückwirkenden Anträgen dementsprechende Sanktionen angedroht würden, wenn sie die Ausgaben für vorangegangene Aufwendungen nicht schnell genug vorlegen können. Man vergisst zu schnell, dass Nachweise für rückwirkende Leistungen des Bildungspaketes, welche die Monate Januar bis März 2011 betrafen, überhaupt gar nicht eingereicht werden müssen. Es besteht ein gesetzlicher Anspruch. Naja, wie bei so vielen Dingen, welche die Arbeitsspaßagentur gern zu umgehen versucht. </p>
<p>Die Berechnungsgrundlage des sogenannten Bildungspaketes entzieht sich sowieso meiner Kenntnis. Und wäre die Hartz IV Misere in unserem Land nicht schon schlimm genug, wird in den Medien weiterhin die Schmarotzersuppe gekocht. Wieder einmal angeleitet von der Auflage von Bald Deine Meinung Zeitung. Man kann das Szenario übrigens <a href="http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-schande-was-die-bild-verschweigt-8092.php" title="Gegen Hartz" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-schande-was-die-bild-verschweigt-8092.php?referer=');">hier</a> nachlesen. </p>
<p>Leider wird verdrängt, dass es mit der deutschen Bildung sowieso nicht soviel auf sich hat. Da helfen auch keine Bildungsgutscheine. Doch dies ist wieder ein anderes Thema. </p>
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		<title>Delfin 4 &#8211; Quatsch mit Soße?</title>
		<link>http://schreckgespenster.de/2011/03/delfin-4-quatsch-mit-sose/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 08:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Delfin 4]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachförderung]]></category>
		<category><![CDATA[vierjährige]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel hört sich an, wie ein schlechter Film. Doch Delfin 4 ist ein Projekt, welches seit 2007 in Nordrhein-Westfahlen praktiziert wird und für die Eltern von Kleinkindern ab 4 Jahren verpflichtend ist. Delfin 4 bedeutet wörtlich übersetzt: Diagnostik, Elternarbeit, Förderung der Sprachkompetenz In Nordrhein-Westfalen bei 4-Jährigen. Über den Sinn einer Verpflichtung zur Überprüfung der kindlichen Sprachkompetenz lässt sich sicherlich streiten. Auch über die jeweiligen Kriterien. Der Test wird hauptsächlich in Kindergärten durchgeführt. Kinder, welche nicht in einem Kindergarten betreut werden, erhalten eine Aufforderung direkt zur zweiten Teststufe von der jeweils zuständigen Stelle. Nein, das ist kein schlechter Scherz. An sich ist ein Test zur Feststellung der Sprachkompetenz lobenswert. Würde er doch auf freiwilliger Basis geschehen. Nach ungefähren Angaben, wurde bekannt, dass mehr als 40 Prozent der jungen Versuchskaninchen den Sprachtest nicht bestehen. Diese mussten dann an der zweiten Stufe der Prüfung teilnehmen. Laut Wikipedia werden in Köln Durchfallquoten bis zu 80 Prozent gemeldet. Woraus sich für mich die Frage ergibt, ob in Köln einfach sprachlich unbegabte Vierjährige leben oder ob die Prüfungskriterien zu hoch sind. Der Sprachtest soll feststellen, ob ein vierjähriges Kind Defizite in der deutschen Sprache aufweist und ob es gefördert werden muss. Die deutsche Schulpflicht greift jedoch erst zwei Jahre später. Wird nach der Zwei-Stufen-Prüfung festgestellt, dass ein Kind den Standarts nicht entspricht, müssen die Eltern ihre Nachkömmlinge an Förderungsmaßnahmen teilnehmen lassen. Diese finden in den jeweiligen Kindergärten statt und werden pro Kind mit 345 Euro extra vergütet. Verweigern Eltern den Sprachtest, können Geldbußen verhängt werden. Eine transparente Aufklärung über die Prüfungskriterien ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel hört sich an, wie ein schlechter Film. Doch Delfin 4 ist ein Projekt, welches seit 2007 in Nordrhein-Westfahlen praktiziert wird und für die Eltern von Kleinkindern ab 4 Jahren verpflichtend ist. Delfin 4 bedeutet wörtlich übersetzt: <strong>D</strong>iagnostik, <strong>El</strong>ternarbeit, <strong>F</strong>örderung der Sprachkompetenz <strong>I</strong>n <strong>N</strong>ordrhein-Westfalen bei <strong>4</strong>-Jährigen. Über den Sinn einer Verpflichtung zur Überprüfung der kindlichen Sprachkompetenz lässt sich sicherlich streiten. Auch über die jeweiligen Kriterien. Der Test wird hauptsächlich in Kindergärten durchgeführt. Kinder, welche nicht in einem Kindergarten betreut werden, erhalten eine Aufforderung direkt zur zweiten Teststufe von der jeweils zuständigen Stelle.</p>
<p>Nein, das ist kein schlechter Scherz. An sich ist ein Test zur Feststellung der Sprachkompetenz lobenswert. Würde er doch auf freiwilliger Basis geschehen. Nach ungefähren Angaben, wurde bekannt, dass mehr als 40 Prozent der jungen Versuchskaninchen den Sprachtest nicht bestehen. Diese mussten dann an der zweiten Stufe der Prüfung teilnehmen. Laut Wikipedia werden in Köln Durchfallquoten bis zu 80 Prozent gemeldet. Woraus sich für mich die Frage ergibt, ob in Köln einfach sprachlich unbegabte Vierjährige leben oder ob die Prüfungskriterien zu hoch sind.</p>
<p>Der Sprachtest soll feststellen, ob ein vierjähriges Kind Defizite in der deutschen Sprache aufweist und ob es gefördert werden muss. Die deutsche Schulpflicht greift jedoch erst zwei Jahre später. Wird nach der Zwei-Stufen-Prüfung festgestellt, dass ein Kind den Standarts nicht entspricht, müssen die Eltern ihre Nachkömmlinge an Förderungsmaßnahmen teilnehmen lassen. Diese finden in den jeweiligen Kindergärten statt und werden pro Kind mit 345 Euro extra vergütet. Verweigern Eltern den Sprachtest, können Geldbußen verhängt werden.</p>
<p>Eine transparente Aufklärung über die Prüfungskriterien erhalten die Eltern nicht. Ebenso wenig  bekommen sie die vollständigen Ergebnisse des Test. Die Internetforen sind voller Beschwerden entnervter Väter und Mütter. Viele halten diesen Test für Nonsens.</p>
<p>Meines Erachtens sind allgemeine Prüfungskriterien das Problem bei solchen Test. Immer wieder wird von individueller Förderung gesprochen und dass das Lernen der Kinder auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet werden soll. Doch eigentlich wird alles in Standards gemessen. Kindergartengruppen kann man aus Kostengründen nicht verkleinern. Und der Bedarf an Plätzen ist groß. Schließlich bekommen Frauen doch hauptsächlich Kinder, damit sie diese in die staatlichen Verwahrunganstalten abgeben.</p>
<p>Das Familienoberhaupt schafft es nun mal in den meisten Fällen nicht mehr allein, die Familie zu ernähren. Die paar hundert Euro mehr, die abzüglich aller Kosten, schon das Überleben sichern, müssen auch von Frauen diesen hohen Tribut zollen.</p>
<p>Eines darf nicht vergessen werden:  So kann ein Wortschatz eines Kindes sehr stark vom eigenen Charakter des jungen Lebens abhängen. Ferner gilt mit einzubeziehen, dass nicht jedes Kind fremden Personen offen gegenübersteht und nach wenigen Minuten vertrauen fasst. (genau hier liegt die Zweideutigkeit.) Manche Kinder entwickeln schneller technische, motorische oder künstlerische Fähigkeiten und andere wiederum kommen sprachlich besser voran. Sprachliche Förderung? Gern. Doch nicht hinter jeder Sprachfaulheit steckt Vernachlässigung.</p>
<p>Mich wundert es immer wieder, dass man über die Pisa-Studie schimpft.  Die Kinder weden laut den Medien immer dümmer werden, was sicherlich in vielen Fällen stimmen mag.  Mittlerweile wird fast alles für Eltern von Heranwachsenden zur Pflicht. Muss das wirklich sein? Wann darf ein Kind endlich wieder ein Kind sein? Und darf man seine Kinder auch noch ohne standardisierten Druck und staatlichen Pflichten erziehen? Irgendwann muss sich jedes werdende Elternteil einen Kinderführungstest unterziehen. Das steht noch in den Sternen, diskutiert wurde bereits schon über eine Art Elternführerschein.</p>
<p>Für die Verpflichtung Delfin 4 wurden im Übrigen andere staatliche Sprachförderungsmaßnahmen weitgehend eingestellt.</p>
<p><a href="http://www.eltern-helfen-eltern.org/doks/AG78-Stellungnahme-Sprachfoerderung-290610.pdf" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.eltern-helfen-eltern.org/doks/AG78-Stellungnahme-Sprachfoerderung-290610.pdf?referer=');">Hier kann weitere Informationen über Delfin 4 ersehen</a>.</p>
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		<title>Gebührenstreit der GEMA</title>
		<link>http://schreckgespenster.de/2010/12/gebuhrenstreit-der-gema/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 19:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Aufschrei erfolgte in den letzten Tagen in Deutschland. Wie nun bekannt wurde, hat die Gema etliche deutsche Kindergärten angeschrieben. Es geht um eine neue Vereinbarung, welche die Kindergärten dazu verpflichtet für etwaige Lizenzrechte an Musikstücken dementsprechende Gebühren zu zahlen. Dabei soll es sich um Gebühren für die Vervielfältigungen von Liedtexten und Noten handeln. So soll ein Lizenzvertrag ausgehandelt werden, der gestaffelt wird: Für bis zu 500 Kopien sind 56 Euro fällig. Für 20.000 Kopien müssen sogar 2 224 Euro gezahlt werden. Nicht nur Eltern zeigen sich bestürzt, es hagelt ebenso Protest von vielen Kindergarten-Leitungen. Sicherlich sind die Lizenzverträge bei der derzeitigen desolaten Haushaltslage mancher Kindergärten nur schwer umzusetzen. Fraglich bleibt daher, ob man somit nicht lieber auf Gemafreie Titel zurück greift, die Kopien abschafft oder das Singen gleich verbietet. In der Bevölkerung herrscht nicht nur Unmut sondern auch Belustigung. In vielen sozialen Netzwerken witzeln einige darüber, demnächst für das Mitsingen bekannter Hits die Lizenzgebühr entrichten zu müssen. Bei was alles die Gema Gebühr anfällt, lässt sich sehr schnell herausfinden. Hat man beispielsweise eine Internetseite und hat darauf gebührenpflichtige Musik eingebunden, muss bei der Gema nach Klicks berechnet dementsprechende Gebühren zahlen. Da es in der jüngsten Vergangenheit bereits einen Streit zwischen der Gema und Google gab, ist die Internetseite von Youtube und viele der darauf befindlichen Musiktitel weitgehend lahm gelegt. So bleibt dem Internetuser nur ein Wechsel der Plattform übrig, die noch diese Titel abspielen. Leider muss man dafür erhebliche Werbefilme hinnehmen. Doch nicht nur die Kindergärten sind betroffen. Besonders hart wird ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Aufschrei erfolgte in den letzten Tagen in Deutschland. Wie nun bekannt wurde, hat die Gema etliche deutsche Kindergärten angeschrieben. Es geht um eine neue Vereinbarung, welche die Kindergärten dazu verpflichtet für etwaige Lizenzrechte an Musikstücken dementsprechende Gebühren zu zahlen. Dabei soll es sich um Gebühren für die Vervielfältigungen von Liedtexten und Noten handeln. So soll ein Lizenzvertrag ausgehandelt werden, der gestaffelt wird: Für bis zu 500 Kopien sind 56 Euro fällig. Für 20.000 Kopien müssen sogar 2 224 Euro gezahlt werden.</p>
<p>Nicht nur Eltern zeigen sich bestürzt, es hagelt ebenso Protest von vielen Kindergarten-Leitungen. Sicherlich sind die Lizenzverträge bei der derzeitigen desolaten Haushaltslage mancher Kindergärten nur schwer umzusetzen. Fraglich bleibt daher, ob man somit nicht lieber auf Gemafreie Titel zurück greift, die Kopien abschafft oder das Singen gleich verbietet.</p>
<p>In der Bevölkerung herrscht nicht nur Unmut sondern auch Belustigung. In vielen sozialen Netzwerken witzeln einige darüber, demnächst für das Mitsingen bekannter Hits die Lizenzgebühr entrichten zu müssen. Bei was alles die Gema Gebühr anfällt, lässt sich sehr schnell herausfinden. Hat man beispielsweise eine Internetseite und hat darauf gebührenpflichtige Musik eingebunden, muss bei der Gema nach Klicks berechnet dementsprechende Gebühren zahlen.</p>
<p>Da es in der jüngsten Vergangenheit bereits einen Streit zwischen der Gema und Google gab, ist die Internetseite von Youtube und viele der darauf befindlichen Musiktitel weitgehend lahm gelegt. So bleibt dem Internetuser nur ein Wechsel der Plattform übrig, die noch diese Titel abspielen. Leider muss man dafür erhebliche Werbefilme hinnehmen.</p>
<p>Doch nicht nur die Kindergärten sind betroffen. Besonders hart wird es die Musikschulen treffen, die ebenfalls vor neuen Lizenzverträgen stehen. Wer hier allerdings die originalen Noten besitzt, ist also klar im Vorteil. In Schulen werden bereits Lizenzgebühren verlangt. Zusätzlich zur GEZ Gebühr werden diese einen nicht unerheblichen Teil der Ausgaben darstellen.</p>
<p>Natürlich hat die Gema sicherlich ihre Berechtigung. Fraglich bleibt jedoch, wie die musikalische Entwicklung der Kinder begünstigt wird. Das so genannte Kulturgut verkommt somit wohl eher zum Luxusobjekt. Allerdings bei Zeiten von Popstars und DSDS scheint das vielen nichts mehr auszumachen.</p>
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		<title>Suchtfaktor Fernseher</title>
		<link>http://schreckgespenster.de/2010/10/suchtfaktor-fernseher/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 07:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowerkstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[Flachbildschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Diejenigen unter euch, die Kinder haben, werden sicherlich schon einmal festgestellt haben, dass das Fernsehen eine magische Anziehungskraft auf Kinder hat. Kinder schauen gerne fernsehen. Egal um welches Fernsehprogramm es sich handelt, sitzen sie teilweise mit offenen Mündern davor. Ein wirklich sehr seltsames Bild, so dass man als Elternteil sicherlich denken könnte, aus dem Flimmerkasten kommen hypnotische Strahlen. Entweder liegen die Kleinen angespannt vor der Glotze oder sitzen im Schneidersitz in einer extrem aufrechten Haltung und scheinen mit dem schwarzen Kasten nahezu zu verschmelzen. Ansprechen verboten. Die Zeit, die Kinder vor dem Fernseher verbringen ist unterschiedlich. So kann es schließlich vorkommen, dass Eltern ihre Kinder vor den Fernseher setzen, damit sie Ruhe haben und beispielsweise mal eben etwas im Haushalt erledigen. Dann gibt es wiederum Eltern, welche sich um den Fernsehkonsum ihrer Kinder überhaupt nicht kümmern. Manche Kinder haben sogar einen eigenen Fernseher im Kinderzimmer. Da kann es schließlich auch vorkommen, dass die kleinen Süßen die Werbebotschaften hochbezahlter Marketingexperten zitieren. Gerade in der Weihnachtszeit werden die kleinen Konsumenten, die in den Kaufhäusern ihre Eltern nerven, mit der drei- oder vierfachen Menge von Werbebotschaften berieselt. Das scheint ungeheuer praktisch zu sein, denn somit stehen sie ihren Eltern während des Einkaufes als Einkaufsberater zur Seite. Da kann man fast schon glücklich darüber sein, wenn man endlich die Quengelware an der Kasse erreicht hat. Und wohl dem, der sich Pay-TV angeschafft hat. Kinder unter drei Jahren sollen eigentlich sowieso kein fernsehen. Hin und wieder meint man es jedoch gut und steckt eine DVD in den Player ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diejenigen unter euch, die Kinder haben, werden sicherlich schon einmal festgestellt haben, dass das Fernsehen eine magische Anziehungskraft auf Kinder hat. Kinder schauen gerne fernsehen. Egal um welches Fernsehprogramm es sich handelt, sitzen sie teilweise mit offenen Mündern davor. Ein wirklich sehr seltsames Bild, so dass man als Elternteil sicherlich denken könnte, aus dem Flimmerkasten kommen hypnotische Strahlen. Entweder liegen die Kleinen angespannt vor der Glotze oder sitzen im Schneidersitz in einer extrem aufrechten Haltung und scheinen mit dem schwarzen Kasten nahezu zu verschmelzen. Ansprechen verboten.</p>
<p>Die Zeit, die Kinder vor dem Fernseher verbringen ist unterschiedlich. So kann es schließlich vorkommen, dass Eltern ihre Kinder vor den Fernseher setzen, damit sie Ruhe haben und beispielsweise mal eben etwas im Haushalt erledigen. Dann gibt es wiederum Eltern, welche sich um den Fernsehkonsum ihrer Kinder überhaupt nicht kümmern. Manche Kinder haben sogar einen eigenen Fernseher im Kinderzimmer.</p>
<p>Da kann es schließlich auch vorkommen, dass die kleinen Süßen die Werbebotschaften hochbezahlter Marketingexperten zitieren. Gerade in der Weihnachtszeit werden die kleinen Konsumenten, die in den Kaufhäusern ihre Eltern nerven, mit der drei- oder vierfachen Menge von Werbebotschaften berieselt. Das scheint ungeheuer praktisch zu sein, denn somit stehen sie ihren Eltern während des Einkaufes als Einkaufsberater zur Seite. Da kann man fast schon glücklich darüber sein, wenn man endlich die Quengelware an der Kasse erreicht hat. Und wohl dem, der sich Pay-TV angeschafft hat.</p>
<p>Kinder unter drei Jahren sollen eigentlich sowieso kein fernsehen. Hin und wieder meint man es jedoch gut und steckt eine DVD in den Player und muss dann resigniert feststellen, dass die Werbepausen eigentlich viel interessanter sind und der lustige Kinderfilm nicht so viele bewegende Bilder hintereinander hat, so dass er uninteressant wirkt.</p>
<p>Und habt ihr Kinder schon einmal beobachtet, wenn der Fernseher läuft? Stellt man sich das Szenario vor, dass die Kinder im Zimmer spielen und ins Wohnzimmer kommen, wo die Eltern fernsehen. Vielleicht möchten die kleinen Süchtlinge ihren Eltern etwas spannendes erzählen. Sobald sie das Zimmer betreten richten sich ihre Augen automatisch auf das flimmernde Bild. Sie vergessen sogar mitten im Satz, was sie gerade vor wenigen Sekunden erläutern wollten. Nur kurzzeitig schaffen sie es, ihre Augen nicht auf die Glotze zu richten.  Verlassen die Kinder wieder das Zimmer, könnte man als Erwachsener den Eindruck erhalten, dass der Nachkömmling in wenigen Sekunden gegen die Wand oder gegen die Tür rennt oder vielleicht stolpert, da die Augen immer noch auf den Flimmerkasten gerichtet sind.</p>
<p>Das Schlimme ist, wenn man sich als Erwachsener vor den Fernseher stellt und den Blick auf die Glotze versperrt. Da werden die Köpfe hin und her gerenkt, damit die kleinen fernsehsüchtigen Monster auch nur einen Blick vom Programm erhaschen. Zugleich geht dies mit riesigem Geschrei umher. &#8220;Ich will das gucken.&#8221;  oder &#8220;Geh da weg, ich kann nichts sehen.&#8221; Wehe, wenn man den Kasten ausschaltet. Dann geht&#8217;s rund. Bei all den Vorkommnissen sollte man sich wirklich fragen, ob Kinder überhaupt fernseh gucken sollten. Da kann man doch lieber ein Gesellschaftsspiel spielen, Sport treiben, in die Natur gehen oder ein Märchen lesen.</p>
<p>Im übrigen sind manche Märchen grausamer als das abendliche Sandmännchen. Man denkt nur an den Wolf und die sieben Geißlein. Da fließt schon eine ganze Menge Blut. Das ist Stoff für einen Horrorschocker. Allerdings ist das einen neuen Artikel wert. Letztendlich habe ich hier aufgelistet, woran ihr erkennt, dass eure Kids zu viel TV glotzen.</p>
<p><strong>Kinder glotzen zu viel TV, wenn sie&#8230;.</strong></p>
<ul>
<li>mit dem offenen Mund vor dem Fernseher sitzen</li>
<li>in Erzählungen ganze Wörter vergessen</li>
<li>das Wetter auswendig können</li>
<li>die Börsenkurse kennen</li>
<li>plötzlich Top-Modell werden wollen</li>
<li>der Meinung sind, Meister Proper sei eine Comicfigur</li>
<li>Einkaufsberater sind</li>
</ul>
<p><strong>to be continued&#8230;.</strong></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8E9jUO3qxe4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8E9jUO3qxe4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Umgehung der Pflicht zur Kindervorsorgeuntersuchung</title>
		<link>http://schreckgespenster.de/2010/09/umgehung-der-pflicht-zur-kindervorsorgeuntersuchung/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 09:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindervorsorgeuntersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kindervorsorgeuntersuchungen sind in Deutschland bisher nicht zur Pflicht. Dennoch ergibt sich eine Datenmeldung der Teilnahme an den Kinderfrüherkennungsuntersuchungen durch den Kinderarzt. Nimmt ein Kind  an einer Kindervorsorgeuntersuchung teil, werden die Daten an eine zentrale Stelle des jeweiligen Landesinstitutes gemeldet. Genauso sieht es aus, wenn das Kind an einer solchen Untersuchung nicht teilnehmen. In der Meldung sind folgende Daten enthalten: Vor- und Nachname des Kindes Datum und Ort der Geburt Geschlecht Anschrift des Kindes gesetzliche Vertreter des Kindes Bezeichnung und Datum der erfolgten oder nicht erfolgten Untersuchung Obwohl in Deutschland keine Pflicht zu der Kindervorsorgeuntersuchung besteht, wird von der Politik dieser Gesetzesgegenstand gern umgangen. Sobald eine zentrale Stelle die Meldung erhält, ein Kind hat an einer Kindervorsorgeuntersuchung nicht teilgenommen, wird die zentrale Stelle sich mit den Eltern in Verbindung setzen und einen Nachweis fordern. Erfolgt dieser nicht, wird das zuständige Jugendamt eingeschaltet und auch dort muss der Nachweis über diese Kindervorsorgeuntersuchung erbracht werden. Erfolgt dies nicht, wird es zu einem Hausbesuch kommen. Auch hier wird wieder ein Nachweis verlangt. Erfolgt dieser nicht, wird der soziale Dienst eingeschaltet, der dann darüber zu entscheiden hat, wie weiter verfahren wird. Somit werden Eltern dazu genötigt, die Kinder zu einer Kindervorsorgeuntersuchung begutachten zu lassen. Angeblich alles im Namen der Gesundheit der Kinder. Zumindest wird es so begründet. Schließlich möchte man sich von der Verantwortung rein waschen, sollte es dennoch zu einer Gefährdung des Kindeswohls kommen. Dabei sind teilweise unbescholtene Eltern betroffen. Sie werden als Rabeneltern abgestempelt. Die Teilnahmen an den Kindervorsorgeuntersuchungen liegt generell schon bei über 80 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kindervorsorgeuntersuchungen sind in Deutschland bisher nicht zur Pflicht. Dennoch ergibt sich eine Datenmeldung der Teilnahme an den Kinderfrüherkennungsuntersuchungen durch den Kinderarzt. Nimmt ein Kind  an einer Kindervorsorgeuntersuchung teil, werden die Daten an eine zentrale Stelle des jeweiligen Landesinstitutes gemeldet. Genauso sieht es aus, wenn das Kind an einer solchen Untersuchung nicht teilnehmen.</p>
<p>In der Meldung sind folgende Daten enthalten:</p>
<ul>
<li>Vor- und Nachname des Kindes</li>
<li>Datum und Ort der Geburt</li>
<li>Geschlecht</li>
<li>Anschrift des Kindes</li>
<li>gesetzliche Vertreter des Kindes</li>
<li>Bezeichnung und Datum der erfolgten oder nicht erfolgten Untersuchung</li>
</ul>
<p>Obwohl in Deutschland keine Pflicht zu der Kindervorsorgeuntersuchung besteht, wird von der Politik dieser Gesetzesgegenstand gern umgangen. Sobald eine zentrale Stelle die Meldung erhält, ein Kind hat an einer Kindervorsorgeuntersuchung nicht teilgenommen, wird die zentrale Stelle sich mit den Eltern in Verbindung setzen und einen Nachweis fordern. Erfolgt dieser nicht, wird das zuständige Jugendamt eingeschaltet und auch dort muss der Nachweis über diese Kindervorsorgeuntersuchung erbracht werden. Erfolgt dies nicht, wird es zu einem Hausbesuch kommen. Auch hier wird wieder ein Nachweis verlangt. Erfolgt dieser nicht, wird der soziale Dienst eingeschaltet, der dann darüber zu entscheiden hat, wie weiter verfahren wird. Somit werden Eltern dazu genötigt, die Kinder zu einer Kindervorsorgeuntersuchung begutachten zu lassen. Angeblich alles im Namen der Gesundheit der Kinder. Zumindest wird es so begründet. Schließlich möchte man sich von der Verantwortung rein waschen, sollte es dennoch zu einer Gefährdung des Kindeswohls kommen.</p>
<p>Dabei sind teilweise unbescholtene Eltern betroffen. Sie werden als Rabeneltern abgestempelt. Die Teilnahmen an den Kindervorsorgeuntersuchungen liegt generell schon bei über 80 Prozent. Nach allgemeinen Presseangaben nutzen lediglich nur 4 Prozent keine der vorgeschlagenen und kostenlosen Kindervorsorgeuntersuchungen.  Viele Datenschutzbeauftragte kritisieren die Datenerhebung und Datenspeicherung.</p>
<p><strong>Der sächsische Landes-Datenschutzbeauftragte schreibt in seinem 14. Tätigkeitsbericht vom 31. März 2009:</strong></p>
<dl>
<dd><strong>&#8220;Angesichts dessen sehe ich keine für eine verfassungsrechtliche Beurteilung erkennbare Rechtfertigung der geplanten Erfassungs- und Überwachungsmaßnahmen, so dass die vom Gesetz angeordnete Fahndung nach den 4 % Anteilen von Nichtteilnehmern nach den Maßstäben des Bundesverfassungsgerichts als eine Ermittlung ins Blaue hinein im Sinne der Rasterfahndungsentscheidung (E 115, 360 f. bzw. der Entscheidung zum automatisierten Abgleich von Autokennzeichen (NJW 2008, 1515 rSp.) anzusehen und somit zumindest unverhältnismäßig im engeren Sinne (unangemessen) und daher verfassungswidrig ist.</strong></dd>
<dd> </dd>
<dd><strong><br />
</strong></dd>
</dl>
<p><strong>Quelle: Wikipedia</strong></p>
<p>Somit erscheint es, dass man hier wieder einmal einen Weg gefunden hat, die Eltern und auch die Kinder zu kontrollieren. Bedenkt man, dass unsere Eltern auch ohne diese Vorsorgeuntersuchung durchs Leben gekommen sind und auch diese Kindervorsorgeuntersuchungen nicht gerade das Elend mancher Kinder lindern, wird einem bewusst mit welcher Doppelmoral hier einmal wieder gehandelt wird. Es scheint einigen nichts auszumachen, dass Einkommensschwache Familien ihr Essen zum Teil bei der Tafel einkaufen müssen, aber dafür die Kindervorsorgeuntersuchungen vollständig sein müssen, obwohl ja bekanntlich keine Pflicht besteht. Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass wieder einmal Lobbyisten der Gesundheitsindustrie zu Werke waren. Dabei wird es nur anders verkauft. Doch was muss man noch verkaufen, wenn es schon über 80 Prozent der Menschen nutzen?</p>
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		<title>Meine Bücherwelt ist am Start</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 09:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich ein neues Projekt vorstellen. Wie alle wissen steht es um das deutsche Bildungssystem nicht zum Besten. Die Kinder können schlecht lesen, schreiben und rechnen. Umso glücklicher kann man sich schätzen, wenn das eigene Kind eine Leseratte ist und auch noch Spaß am Schreiben hat. Dabei spielt es keine Rolle ob es eigene Geschichten sind, oder kurze Zusammenfassungen von Geschichten und Büchern. Da ich bekanntlich für eines meiner Projekte Rezensionen über Longplayer schreibe, kam mein Sprößling auf die Idee sowas auch machen zu wollen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Also habe ich eine neue Internetseite ins Leben gerufen. http://www.meine-buecherwelt.de Kinder rezensieren Kinderbücher Ziel ist es Leseratten die Möglichlichkeit zu geben, über ihre Bücher kleine Rezensionen und Inhaltsangaben zu schreiben und diese zu veröffentlichen. Nach und nach soll eine Kinderredaktion entstehen. Die Internetseite verfolgt keine kommerziellen Ziele. Wir verdienen kein Geld an Werbung noch erhalten wir Geldleistungen von einzelen Verlagen. Wer Kinder hat, die Interesse an Büchern und am Schreiben hat, darf diese gern auf dieses Projekt aufmerksam machen. Die Möglichkeit besteht, dass die kleinen Autoren ebenfalls in die Kinderredaktion aufgenommen werden. Über den Entwicklungsstand und Neuigkeiten werde ich hier hin und wieder Berichten. Geplant sind Gewinnspiele und Verlosungen. Auch Interviews mit Kinderbuchautoren sollen ihren Platz finden. Ich freue mich schon auf das neue Projekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich ein neues Projekt vorstellen. Wie alle wissen steht es um das deutsche Bildungssystem nicht zum Besten. Die Kinder können schlecht lesen, schreiben und rechnen. Umso glücklicher kann man sich schätzen, wenn das eigene Kind eine Leseratte ist und auch noch Spaß am Schreiben hat. Dabei spielt es keine Rolle ob es eigene Geschichten sind, oder kurze Zusammenfassungen von Geschichten und Büchern.</p>
<p>Da ich bekanntlich für eines meiner Projekte Rezensionen über Longplayer schreibe, kam mein Sprößling auf die Idee sowas auch machen zu wollen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Also habe ich eine neue Internetseite ins Leben gerufen.</p>
<p><a href="http://www.meine-buecherwelt.de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.meine-buecherwelt.de?referer=');">http://www.meine-buecherwelt.de</a></p>
<p><strong>Kinder rezensieren Kinderbücher</strong></p>
<p>Ziel ist es Leseratten die Möglichlichkeit zu geben, über ihre Bücher kleine Rezensionen und Inhaltsangaben zu schreiben und diese zu veröffentlichen. Nach und nach soll eine Kinderredaktion entstehen. Die Internetseite verfolgt keine kommerziellen Ziele. Wir verdienen kein Geld an Werbung noch erhalten wir Geldleistungen von einzelen Verlagen. Wer Kinder hat, die Interesse an Büchern und am Schreiben hat, darf diese gern auf dieses Projekt aufmerksam machen. Die Möglichkeit besteht, dass die kleinen Autoren ebenfalls in die Kinderredaktion aufgenommen werden.</p>
<p>Über den Entwicklungsstand und Neuigkeiten werde ich hier hin und wieder Berichten. Geplant sind Gewinnspiele und Verlosungen. Auch Interviews mit Kinderbuchautoren sollen ihren Platz finden. Ich freue mich schon auf das neue Projekt.</p>
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		<title>Kinder, Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schreckgespenst</dc:creator>
				<category><![CDATA[für die Kleinen]]></category>
		<category><![CDATA[Würfeltexte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man ein Kind ist, passieren einem schon seltsame Dinge. Gerade Erwachsene machen es einem nicht leicht. Sie haben immer leicht Reden! Erst recht wenn es darum geht, etwas zu fragen oder etwas zu verbieten. Dort scheinen Erwachsene, insbesondere Eltern, einen unbegrenzten Einfallsreichtum zu besitzen. Eltern denken sich die wildesten Geschichten aus, um uns Kindern einen Grund zu nennen, warum man dies oder jenes nicht darf. Die Ausreden der Eltern sind grenzenlos lustig. Oft kann man nur an deren Menschenverstand zweifeln. So erzählte mir meine Mama letztens, dass man von zu langem fernsehen viereckige Augen bekommt und schaltete den Fernseher mit meiner Lieblingssendung aus. Viereckige Augen? Ich lief schnell zum Spiegel, aber meine Augen sahen so aus wie immer. Nüchtern betrachtet bekommt man viereckige Augen höchstens in Form einer Brille, die aber auch manchmal rund sein kann. Über die  fehlende Fernsehunterhaltung war ich enttäuscht, hatte ich Mama doch den ganzen Tag daran erinnert, dass es wohl mal wieder an der Zeit wäre das Sandmännchen zu schauen. So blieb nur ein Gutes, das Sandmännchen konnte mir KEINEN Sand in die Augen streuen und somit war ich an diesem Abend auch gar nicht müde.  Ein anderes Mal habe ich im Supermarkt so lange an der Kasse gequengelt bis Papa mir Kaugummi kaufte. Den Kaugummi gab es in vier verschiedenen Farben, die Kugeln waren auf goldenes Papier geklebt und funkelten im Supermarktlicht. Normaler Weise quengle ich ja nicht so viel, aber das Mädchen neben mir, hatte ihren Papa so doll um Kaugummis gebeten, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man ein Kind ist, passieren einem schon seltsame Dinge. Gerade Erwachsene machen es einem nicht leicht. Sie haben immer leicht Reden! Erst recht wenn es darum geht, etwas zu fragen oder etwas zu verbieten. Dort scheinen Erwachsene, insbesondere Eltern, einen unbegrenzten Einfallsreichtum zu besitzen. Eltern denken sich die wildesten Geschichten aus, um uns Kindern einen Grund zu nennen, warum man dies oder jenes nicht darf. Die Ausreden der Eltern sind grenzenlos lustig. Oft kann man nur an deren Menschenverstand zweifeln.</p>
<p>So erzählte mir meine Mama letztens, dass man von zu langem fernsehen viereckige Augen bekommt und schaltete den Fernseher mit meiner Lieblingssendung aus. Viereckige Augen? Ich lief schnell zum Spiegel, aber meine Augen sahen so aus wie immer. Nüchtern betrachtet bekommt man viereckige Augen höchstens in Form einer Brille, die aber auch manchmal rund sein kann. Über die  fehlende Fernsehunterhaltung war ich enttäuscht, hatte ich Mama doch den ganzen Tag daran erinnert, dass es wohl mal wieder an der Zeit wäre das Sandmännchen zu schauen. So blieb nur ein Gutes, das Sandmännchen konnte mir KEINEN Sand in die Augen streuen und somit war ich an diesem Abend auch gar nicht müde. </p>
<p>Ein anderes Mal habe ich im Supermarkt so lange an der Kasse gequengelt bis Papa mir Kaugummi kaufte. Den Kaugummi gab es in vier verschiedenen Farben, die Kugeln waren auf goldenes Papier geklebt und funkelten im Supermarktlicht. Normaler Weise quengle ich ja nicht so viel, aber das Mädchen neben mir, hatte ihren Papa so doll um Kaugummis gebeten, dass ich dies auch einmal versuchen wollte. Umso glücklicher war ich, als ich das Kaugummi in meinen Händen hielt. Ich bekam es jedoch nur unter einer Bedingung. Ich durfte das Kaugummi nicht herunter schlucken. „ Das verklebt den Magen“ hatte Papa gesagt.</p>
<p>Ich hätte Papa alles versprochen nur um diese Kaugummis zu bekommen, also stellte die Bedingung kein großes Problem für mich dar. Bis wir im Auto saßen. Ich hatte einen Moment nicht aufgepasst und….da passierte es, ich verschluckte den Kaugummi. Ich war in Panik. Jetzt sollte mein Magen verkleben? Ich bekam Angst. Was sollte ich bloß Papa erzählen? Ich hatte ihm doch versprochen, dass ich den Kaugummi nicht runterschlucke. Erst kaute ich ein wenig auf  meinen Zähnen herum, damit Papa nichts merkte. Das war weniger lustig und tat dazu noch weh, weil ich mir auf die Backe biss. Also schnell ein weiteres Kaugummi in den Mund. Wir fuhren nach Hause und Papa musste an einer Ampel bremsen und so kam es das ich das zweite Kaugummi verschluckte. So ein Mist! Doch da ging mir ein Licht auf. Hatte ich doch vorher mit dem Kaugummi gespielt. Aus Kaugummi kann man nämlich super tolle Strippen ziehen, das hatte mir Laura aus dem Kindergarten gezeigt, als sie mal bei mir zu Besuch war. Eigentlich hätten meine Hände verkleben müssen. Nichts dergleichen geschah.</p>
<p>Da also ein Kaugummi nicht an den Händen klebt, kann ein Kaugummi folglich auch nicht den Magen verkleben. Die einzigen natürlichen Feinde des Kaugummis sind auf jeden Fall lange Haare, mehr aber auch nicht.</p>
<p>Bevor ich es vergesse, letzte Woche habe ich morgens mal wieder ein wenig getrödelt. Mama schimpfte wie wild, da ich nach dem Baden noch nasse Haare hatte. Mit nassen Haaren sollte ich nicht in den Kindergarten gehen, sonst würde ich mich erkälten. Davon war Mama überzeugt. Dabei hatte mir Oma erklärt wie man eine Erkältung erhält. Nämlich durch Viren oder Bakterien und nicht wegen nassen Haaren. Bakterien, das sind so Dinger mit Fühlern oder so. Ich weiß es jetzt aber auch nicht mehr so genau. Mama guckte ganz schön komisch aus der Wäsche als ich ihr erklären musste wie man Husten und Schnupfen bekommt. Dabei muss sie es doch gewusst haben, schließlich hatte sie ein paar Tage zuvor eine Erkältung. Mit nassen Haaren ist sie jedoch nicht zur Arbeit gefahren. Das ist alles schon sehr seltsam.</p>
<p><strong>Sind Erwachsene nun notorische Schwindler?</strong></p>
<p>Kinder stellen sich diese Frage sehr oft, da wir Kinder immer die Nasen der Erwachsenen beobachten. Von Lügen bekommt man angeblich lange Nasen und kurze Beine. Wer soll das denn glauben? Gibt es wirklich Kinder die das glauben? Ich möchte nicht wissen, wie viele Kinder schon die Nasen ihrer Eltern beobachtet haben. Sie werden einfach nicht länger. Oder gibt es bei Erwachsenen ein Gesetz, welches ihnen lange Nasen bekommen verbietet? Oder gibt es vielleicht ein Gesetz welches nur für Pinnocciooos und Kinder gilt? Das nur sie lange Nasen bekommen. Dann müssen aber die Picassolinis in meinem Kindergarten viel gelogen haben. Die Kinder dort haben nämlich sehr kurze Beine. Die Nasen der Erwachsenen zu beobachten ist also reine Zeitverschwendung.</p>
<p>Zur Weihnachtszeit habe ich Mama heimlich dabei beobachten können, wie sie  ein riesiges Geschenk eingepackt hat. Am heiligen Abend behauptete sie, der Weihnachtsmann hätte das Geschenk verpackt. Das war ganz klar eine Lüge gewesen, das kann ich mit meinen eigenen Augen beschwören. Ihre Nase blieb so wie immer und kürzere Beine hatte sie auch nicht gekriegt. Das mit den langen Nasen und mit den kurzen Beinen ist also totaler Humbug. So eine Art Seemannsgarn, so nennt Opa seine Geschichten, die er uns Kindern oft erzählt, wenn wir bei unseren Großelterneltern zu Besuch sind.</p>
<p><strong>Fest steht: </strong></p>
<p>Erwachsene sind oft nicht zu gebrauchen. Manchmal helfen sie einem gar nicht weiter. Wenn ich mich beispielsweise mit meiner Schwester streite, ermahnen sie uns: „Ihr sollt nicht streiten“ Dabei sagen sie das nur, weil wir oft laut dabei sind und sie genervt sind. Warum wir uns streiten interessiert sie nicht, auch nicht wenn meine Schwester mal wieder angefangen hat. Da versuche ich auf Kleinste zu erläutern, warum ich nicht mit dem Streiten angefangen habe und ich auch wirklich nicht in Schuld am Streit bin, schon bekomme ich zu hören, dass ich doch der Ältere bin. Bei Opa ist das viel besser, er nimmt mich immer in Schutz. Er behauptet das Streiten die Selbstkon-Rolle und das Einfühlungs-Vermögen fördern.</p>
<p>Ich glaube das hat irgendwas mit Banken zu tun. Mama erzählt oft etwas von Vermögen und was das alles kostet, wenn ich aus Versehen etwas kaputt mache. Papa sagt nämlich, dass er für seinen Chef ein Vermögen macht, er aber nur das davon bekommt, was sein Chef ihm gibt. Der hat sein Vermögen bei der Bank, genauso wie Papa seines bei der Bank hat. Davon hat sich Papa vor kurzem ein weißes Ding mit einem Apfel drauf gekauft und musste nur eine Karte beim Elekrofritzen abgeben. Auch hier hatte Mama geschimpft. Die Karte hatte Papa aber sofort wieder bekommen, so dass Mama gar nicht mehr schimpfen konnte.</p>
<p><strong>Es läuft also so:</strong> Papa geht arbeiten, macht ein großes Vermögen, sein Chef geht zum Bankenheini, der wiederum gibt Papa ein kleines Vermögen zurück und eine Karte, die er dann beim Eletrofritzen und bei der Supermarkttante abgeben kann. Warum das ganze so geheim ist, weiß ich allerdings nicht. Da machen Erwachsene immer einen großen Wirbel drum. Ich habe bei dem Chef von meinem Papa gestern auch gearbeitet. Es war ganz schön anstrengend und ich bin kaum an die Mülltonne dran gekommen, aber ein kleines Vermögen und eine Karte habe ich nicht bekommen.</p>
<p>Erwachsene sind schon sehr komplizierte Wesen, genauso wie Eltern. Gerade wenn es die Eigenen sind. Aber manchmal sind sie auch schwer in Ordnung. So stimmt es, dass man bei <strong>rot</strong> nicht über die Ampel gehen soll (Mama grinst immer, wenn ich andere Erwachsene ausschimpfe, wenn sie sich nicht an diese Regel halten) Die ist nämlich LEBENSWICHTIG.</p>
<p>Und auch wenn ich nichts vom Boden aufheben soll, so freut sich Papa immer, wenn ich Geld finde. Das darf ich gleich in meine Spardose stecken. Ich finde ziemlich oft Geld. Es springt mich an, weil es so schön glitzert. Oma sagt, ich sei reich und hätte ein Vermögen. Für ein Auto würde es zwar noch nicht reichen, aber ich habe noch eine Menge Zeit erwachsen zu werden und zu sparen. Ich kann ja mal den Bankenheini fragen, ob er vielleicht eine Karte für mich übrig hat.</p>
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