Was kostet Service in Öffentlichen Verkehrmitteln in Deutschland?

Da ich des öfteren mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin und so manch negative und auch positive Erfahrung sammeln durfte, möchte ich eine neue Kategorie in diesem Blog etablieren.

In regelmäßigen Abständen werde ich also von meinen Erfahrungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln berichten.

Leider überwiegen die negativen Erfahrungen, was sicherlich nicht nur auf die Verkehrsbetriebe selbst, sondern auch auf deren Mitarbeiter zurück zu führen ist.

Ich hatte zwar irgendwann einmal vorgehabt ein Buch über meine Erfahrungen zu schreiben, aber dieser Blog tut es ja wohl auch.

Zu den Eckdaten:

Die Verkehrsbetriebe erhalten monatlich einen Betrag von ca. 150 Euronen im Monat.

Und da fragt man sich schließlich, WO fängt der Service bei den Verkehrsbetrieben an.

???

Anscheinend muss man weit mehr als 150 Euro im Monat hinblättern. Der Meinung scheint auch so manch Busfahrer zu sein. Und zwar solche von der Sorte, die es nicht schaffen, pünktlich die Erst-Haltestelle anzufahren. Was machen auch schon zwei Minuten Verspätung, wenn man seinen Kaffee noch austrinken möchte.

So einen Fall hatte ich erst gestern. Doch im Angesicht meiner gestrigen Erfahrung ist das noch ziemlich harmlos. Verspätetes Abfahren, den Kaffeeklatsch mit anderen Busfahrern zwischendurch, zu schnellen Anfahren oder stinkende Busse & Bahnen sollen uns heute nicht interessieren.

Heute geht es um einen unfreundlichen Busfahrer, der ganz vergessen hat, dass ich sein Kunde bin und mit meiner Fahrkarte dazu beitrage, sein Gehalt zu bezahlen. Wie übrigens die anderen Fahrgäste auch.

Mit dem besagten Busfahrer, der übrigens auch bei der Stasi einen Job bekommen hätte, ist sicherlich nicht gut Kirschen essen.

Wehe dem, man hat Handgepäck und einen Koffer dabei. Da ist man bei dem besagten Busfahrer schlimm dran. Dieser würde nämlich nie auf die Idee kommen, die hintere Tür zu öffnen. Schließlich ist diese ja nur für den Ausstieg gedacht. Hat man sich also mit all seinen Taschen durch den engen Eingang gezwängt und ist froh einen Platz gefunden zu haben, scheint es dem Stasi-Mitarbeiter nur angenehm zu sein, auf das Vorzeigen der Fahrkarte zu beharren.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man sein Gepäck bereits vollständig abgelegt hat oder nicht. Nein, die Fahrkarte muss vorgezeigt werden. Das ist da so. Ist ja auch für die Sicherheit.

Man könnte ja schwarz fahren. HUI…….

Sehr geehrter Herr Busfahrer: Der Schwarzfahrer muss sein 40 Euro-Ticket übrigens selbst zahlen.

Während man also im Gepäck nach der Fahrkarte sucht, die sich natürlich in der untersten Ecke der Tasche versteckt hat, muss man sich durch den Eingang zwängen, welcher durch zwei „Durchgangsschranken“ (welche sich nach innen öffnen) versperrt ist. Das Vorzeigen der Fahrkarte reicht dem Stasi-Mitarbeiter nicht. Nein, die Fahrkarte muss über den Scanner gezogen werden. Ja, nur so können fleißig Bewegungsprofile erstellt werden.

Der Unterstützter des Überwachungsstaates fühlt sich wie ein König. Naja, wenigstens habe ich ihn mit dem Scannen meiner Fahrkarte glücklich gemacht. Bei ihm ist das so.

Mit überhöhter Geschwindigkeit (gefühlte 80 km/h) brettert der Stasi-Mitarbeiter also los. Bis zum Ausstieg sind es ja nur zwei Haltestellen. Schließlich fragt man sich auch noch, warum ein Niederflurbus eigentlich Niederflur heißt.

Denn an den erhöhten Bussteig kann der Unterstützer des Überwachungsstaates nicht heranfahren, ganz zu schweigen davon, dass dieser noch nicht einmal den Bus herabsenkt. Eine nette Geste.

Mein Erlebnis von gestern hat mir mal wieder gezeigt, wie hilfsbereit und freundlich unsere Busfahrer sind. (ACHTUNG IRONIE)

Ich freue mich schon auf weitere Erfahrungen.

1 Comment

  1. Melanie sagt:

    Es gibt nur wenige Fahrer die es wirklich als Berufung machen, das ist wirklich traurig.
    Aber irgendwie muss mancher, vor allem wenn es um Verspätungen geht, eingestehen das wir als Stadtkinder schon ziemlich verwöhnt sind 🙂

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