Weihnachtsspecial | Hubble: Das Universum im Visier

hubble-cover-schreckgespenster Hubble: Wer kennt das Weltraumteleskop nicht? 

Das Hubble Weltraumteleskop ist seit seinem Start im Jahr 1990 eines der bekanntesten, populärsten Wissenschaftsgeräte überhaupt geworden, nicht zuletzt durch die spektakulären Bilder, die in den Printmedien und im Internet veröffentlicht wurden.

Das Hubble-Weltraumteleskop (englisch Hubble Space Telescope, kurz HST) ist ein Weltraumteleskop, welches von der NASA und der ESA gemeinsam entwickelt wurde und nach dem Astronomen Edwin Hubble benannt ist. Es arbeitet im Bereich des elekttromagnetischen Spektrums vom Infrarotbereich über das sichtbare Licht bis in den Ultraviolettbereich.

Das HST wurde am 24. April 1990 mit der Space-Shuttle-Mission STS-31 gestartet und am nächsten Tag aus dem Frachtraum der Discovery ausgesetzt. Es war das erste von vier Weltraumteleskopen, welche von der NASA im Rahmen des „Great Observatory Programms“ geplant wurden. Die anderen drei Weltraumteleskope sind Compton Gamma Ray Observatory, Chandra X-Ray Observatory und Spitzer-Weltraumteleskop.

Nach dem Aussetzen des Teleskops stellte sich schnell heraus, dass die Bildqualität nicht den Erwartungen entsprach. Ein Fehler des Hauptspiegels führte zu Bildern, die praktisch nicht brauchbar waren. Drei Jahre später wurde 1993 mit Hilfe des COSTAR-Spiegelsystems der Fehler erfolgreich korrigiert. Nach dieser ersten Reparaturmission STS-61 fanden anschließend noch weitere Wartungsmissionen statt: (STS-82, STS-103, STS-109 und STS-125). Mit der letzten Wartungsmission wurde dann die COSTAR Korrektur überflüssig, da alle Instrumente über ein eigenes System zu Korrektur des Spiegelfehlers verfügen.Quelle: Wikipedia

Nun gibt es seit dem 04. Dezember das Buch „Hubble: Das Universum im Visier“, welches mit prachtvollen Bilder zu diversen Phänomenen des Kosmos glänzen kann. Selbstverständlich wurden die enthaltenen Bilder von dem Teleskop geschossen. Zusätzlich gibt es fundierte, sachliche und erläuternde Texte, die den Leser während des Buches begleiten. Hervorragend erläutert von den Autoren Oli Usher (Autor), Lars Lindberg Christensen (Autor) und natürlich von Micaela Krieger-Hauwede (Übersetzerin.

Jede einzelne Seite nimmt den Leser mit auf die Reise durch das Universum. Auch wenn das Buch etwas wissenschaftlich ist, so kann man (mit ausreichendem Hintergrundwissen) auch seinen Kindern erklären. Und wer hat als Kind nicht gern in die Sterne geschaut und versucht, die ein oder andere Sternschnuppe zu erhaschen? Dabei noch die vielen lustigen Namen der Galaxien, die man sich eigentlich kaum merken.

Hubble: Das Universum im Visier ist nicht nur etwas für Hobby-Astronomen und Weltraumbegeisterte, sondern ist mit seinen faszinierenden Aufnahmen ein schickes Weihnachtsgeschenk, welches m.E. in jeden Buchschrank gehört.

Abgerundet wird das Buch aus dem Wiley-VCH Verlag mit der beiliegenden DVD.

1 Comment

  1. Stefan L. sagt:

    Vielen Dank für den interessanten Tip.
    Wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk für meinen Sohn gewesen.
    Aber leider ist es nun zu spät.

    Naja, dann eben Ostern

    Stefan, Berlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.