Finanzielle Fehlplanung beim Umbau vom Kindergarten

Waren die Maßnahmen ursprünglich mit rund 300 000 Euro veranschlagt, verdoppelten sich die Ausgaben beinahe. 550 000 Euro kostet nun alles zusammen. 162 000 Euro kommen vom Land, 111 000 Euro von der Stadt Meerbusch. Lediglich zehn Prozent (knapp 30 000 Euro von geplanten 300 000 Euro) sollte der Kindergarten tragen. Quelle: Rheinische Post

Man stelle sich vor, man wäre privater Häuslebauer und hat ein Budget von 300.000 Euro zur Verfügung. Damit möchte man sein Eigenheim umbauen. Das Geld kommt zwar nicht vom Land und auch nicht von der Stadt, es kommt von der Bank. Hat man auf einmal mit Baustopp wegen des Frostes oder gestiegenen Handwerkerpreisen zu kämpfen, muss man wohl bei der Bank vorsprechen. Fraglich, ob man dann einen weiteren Kredit über 250.000 erhält. In diesem Fall scheint es wohl gelungen zu sein, eine weitere Finanzierung zu erhalten. Es waren ja keine privaten Häuslebauer am Werk.

Ebenso fraglich, wer für die exorbitante Kostenexplosion verantwortlich ist. Die Wände, der Frost, die Handwerker, der Förderungsstopp, die Architekten, oder vielleicht doch die Kinder selbst?

Ich möchte das hier einfach mal so stehen lassen. Übrigens, der Schlafraum für die U3 Gruppe war schon vor dem Ausbau vorhanden.

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