Preiskampf beim Texten

Texter scheinen es in Deutschland nicht gerade einfach zu haben. Doch in der letzten Zeit kann ich immer merkwürdigere Dinge auf dem Textermarkt wahrnehmen. Vor allen Dingen, wenn es um die Preise geht, für die Texter ihre Arbeiten verschachern sollen. Billig soll es sein und dazu in hoher Qualität. So ist es keine Seltenheit, dass einige Auftraggeber lediglich dazu bereit sind Wortpreise von weit unter einem Cent zu bezahlen.

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Ja, warum sollte man den Herrschaften nicht gleich die Texte schenken. Wortpreise von 0,2 CENT  (ja, Cent nicht Euro) sind sicherlich für jeden Selbstständigen ohne weiteres einfach machbar. (Vorsicht, Ironie)  Fraglich, warum gerade diese Auftraggeber  diese Texte für ein zehnfaches wieder weiter verkaufen. Auf welcher Seite sollte man also sitzen, dass man von seiner Texterarbeit leben kann? Auf der, welche die Texte zu einem Spottpreis schreiben oder auf der Seite derjenigen, die sie teuer verhökern. Da sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, dass es die „teure“ Verkäuferseite sein soll.

Doch wer schreibt denn dann noch Texte?

Wie Copy&Paste funktioniert, erfahren wir derzeitig aus allen Medien. Das kostet nämlich nichts, oder vielleicht doch? Manche sollen damit schon einen Doktortitel erhalten haben. Eventuelle Ähnlichkeiten mit der Realität sind nur rein zufällig.

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