Konsumverhalten im Internet

Es ist schon erstaunlich, welche Produkte man im Internet kaufen kann. Das Internet bietet jeden Artikel, den das Herz begehrt. Schreckgespenster hat sich in den letzten Tagen sehr stark mit dem Konsumverhalten im Internet auseinander gesetzt. Aus einer jüngst veröffentlichten Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) von Dezember 2010 geht hervor, dass sich ein Anteil von 96,9 Prozent aller Internetuser bereits vor dem Kauf eines Produktes im Internet über diesen Artikel mindestens einmal informiert hat.

Ferner besagt die Studie, dass in den letzten 12 Monaten ungefähr 43, 39 Millionen Menschen Produkte über das Internet gekauft haben. Dies entspricht einem Prozentsatz von 85,6 Prozent. An erster Stelle der Verkaufslisten stehen Bücher, gefolgt von Veranstaltungskarten und Musiktiteln. Tendenz steigend. Der Einzelhandel weiß um die Gefahr der Konsumverlagerung ins Internet bereits seid Jahren und hat sich darauf eingerichtet. So bieten die großen Einzelhandelsketten dem Konsumenten mittlerweile die Möglichkeit des virtuellen Marktplatzes zu nutzen. So sind es nicht nur die großen Internethändler, wie Amazon, die ihre Angebote erweitert haben. Im Übrigen bleibt anzumerken, dass man dort sogar Waschmaschinen kaufen kann. Die Auktionsportale haben ihren Aspekt zu dieser Konsumverlagerung beigetragen. Die Einzelhandelsketten haben nachgezogen. Den Kunden wird ermöglicht, sich beispielsweise seine Modellbahn, zuzüglich dem Zubehör plus etwaigen Praxistipps im Internet zu bestellen. Eine Anmeldung und wenige Klicks genügen. Dementsprechende elektronische Zahlungsportale vereinfachen die Kaufabwicklung.

Internetuser, die sich beispielsweise lieber auf regionalen virtuellen Marktplätzen tummeln, haben die Möglichkeit auf den Portalen von lokalen Kleinanzeigen nach Produkten und Dienstleistungen zu suchen. Da jedoch noch ein Teil der Haushalte ohne Internetverbindung lebt oder manche Menschen lieber das pure Einkaufsvergnügen bevorzugen, scheint es in der nächsten Zeit nicht absehbar, dass der Einzelhandel aussterben wird. Erkennbar an den Zahlen des Weihnachtsgeschäftes der Branche sowie anteilig gemessen am Konsumklimaindex der GfK Gruppe, der heute für Januar veröffentlicht wurde.

Quelle der Studie: 16.Dezember 2010 AGOF

1 Comment

  1. luisa sagt:

    hallöchen,

    ich schreibe momentan eine Diplomarbeit zu diesem Thema Konsumverhalten im Internet, könnten sie mir ein paar Infos oder eine ausführliche Studie zusenden ?????

    Wäre sooooo nett, einfach nur nett!!!!

    LG luisa

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